Engagement

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“Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam jemand, der von diesem Spruch nichts wußte und hat es einfach gemacht.”

 

 

 

Aufgaben sollen gut durchdacht sein, aber noch lieber kremple ich die Ärmel hoch und packe einfach an. Mein Sohn fragte mich einmal: “Wie soll ich anfangen?” Ich antwortete: “Indem du einfach anfängst.” Alles im Leben ist also eine Sache der Überwindung.

Frauchenrechte stärken

Es ist wichtig auf die Probleme vieler Frauen direkt und ohne Umschweife und dennoch mit der nötigen Kultursensibilität aufmerksam zu machen. Damit öffnen wir viele Augen und Herzen.

Meine Schwerpunkte sind u.a.:

  • Prävention von sexueller bzw. sexualisierter  Gewalt = Geschlechtsspezifische Gewalt – maßgeblich auch bei Migrantinnen bzw. geflüchteten Frauen und Kindern.
  • Eine erfolgreiche Integration kann nur gelingen, wenn Mädchen und Frauen, die in anderen Kulturvorstellungen als den unseren geboren und bisher erzogen wurden, ihre Werte und Rechte in unserer Gesellschaft kennen und diese auch für sich selbst zu beanspruchen.
  • Selbst für den Fall, dass Migrantinnen früher oder später wieder in ihre Herkunftsländer zurückkehren sollten, ist die Erfahrung eigener Selbstbestimmungsrechte („Nein heißt nein!“), sowie der Gleichberechtigung von Mann und Frau wie auch des Rechtes jeder Frau auf gleichwertige Bildung äußerst wichtig.
  • Nur durch eine Stärkung der Frauenin der Gesellschaft kann letztlich das Töten in der Welt eingedämmt werden und ein zivilisiertes Miteinander möglich sein. Frauen stehen für Leben statt Tod, für Toleranz und Frieden.
  • Aktive Hilfe, Aufklärung und Vermittlung in Fällen von Zwangsheirat, Ehen mit Minderjährigen und Übergriffen in Flüchtlingsheimen.
  • Ziel ist es, auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Frauen, Migrantinnen einen weiteren entscheidenden Schritt zu tun.

Christliches, soziales Engagement: Mitbegründerin Sabatina e.V. – Hilfe für unterdrückte, missbrauchte, schutzlose Frauen / http://sabatina-ev.de

Frauen Union Heidekreis / Beisitzerin im Vorstand und Bezirksdeligierte / www.fu-heidekreis.de

OMV Ost- und Mitteleuropäische Vereinigung / Union der Vertriebenen und Flüchtige / Stellvertretende Vorsitzende in Hannover          http://www.omv.cdu.de

Für mein Engangement haben mich u.a. geprägt:

  • Meine HERKUNFT: Mein Vater Hugo Karl, Sudetendeutscher, Deserteur der NS-Wehrmacht, abstammend von der  Grafschaft Sedlitzky, war ein aristokratischer Feingeist, der auf gute Wortwahl und Benehmen, delikate Küche (kochte selbst) und treue Freundschaft hohen Wert legte. Von ihm lernte ich den Spaß am logischen Denken (Mathematik), politisch aufmerksam durchs Leben zu gehen, sich eine eigene Meinung zu bilden (Wahlrecht einlösen!), die man durchaus auch wieder durch neue Erkenntnise erneuern darf und dass das “Kraftfutter des Lebens” LIEBE, FREIHEIT und MUSIK (vorwiegend Klassik) sind. Meine Mutter Walpurga stammt von einer Magd und einem Knecht ab, musste immer hart ackern und lernen, um sich hochzuarbeiten, startete als Textilverkäuferin und ist heute FACHINSPEKTORIN DES BUNDESMINISTERIUMS für Landesverteidigung a.D. Sie ist seit meinem 14. Lebensjahr mein Frauen-Vorbild: Schon Anfang der 50er Jahre war sie eine voll emanzipierte Frau mit Charme, Stil und Führerschein (“Sei nie abhängig von der Meinung und dem Geld anderer”), ist 100ig zuverlässig (“Strenge Rechnung, gute Freunde”), hochdiplomatisch (“Durchs Reden kommen die Leut’ zusammen”), grenzenlos optimistisch (“Lächle dich durch deine Sorgen”), immer sportlich (“Geh gerade!”), macht alles mit dem lieben Gott in co-op und vermittelte mir schon früh mit einem Buch von Josef Kirschner die Lebenspraxis: “Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner”. Haltungen, die ich inzwischen versucht habe, an meine ZWEI ERWACHSNENEN KINDER weiter zu geben.
  • Mein Studium WERBUNG UND VERKAUF: Ich liebe es zu zeigen, dass Gegensätze zusammen passen: mit modernem Marketing (Sparsamkeit, Trend, Werte, hohe Kundenzufriedenheit) und integrierter Kommunikation (Strategie, Vernetzung)  Unternehmensziele erreichen, ein Firmen-Image aufbauen (corporate identity), Akzente setzen, verändern – Neues wagen.

  • Meine Freundin und Wegbegleiterin SABATINA JAMES: Sabatina stammt aus Pakistan, wuchs seit ihrem 10. Lebensjahr in Linz/Österreich auf. Weil sie als Mädchen zu “westlich” war, wurde sie von den Eltern in eine Madrasa gesteckt – eine Schule, in der man ausschließlich islamische Wissenschaften, den Koran, eingebleut bekommt – und danach zwangsverheiratet. Als sie vom Islam zum Christenturm konvertierte, wurde über sie – dem Koran entsprechend – das Todesurteil verhängt. Sabatina musste fliehen und hilft seither undercover Frauen mit ähnlichem Schicksal bzw. Mädchen/Frauen, die sexuelle, physische und psychische Gewalt erleben müssen zur Freiheit. Den Verein Sabatina e.V. haben wir im März 2006 in Hamburg gegründet. Sabatina ist mutig, kämpft gegen alle Widerstände und hat nur ihr Ziel, die Gleichberechtigung der arabischen Frauen im Fokus. Durch Sabatina habe ich meinen christlichen Glauben neu erfahren und die Tücken und Lücken des Islam begriffen. Seither stehe auch ich auf, wenn es um die gefährliche „Toleranz aus Unwissenheit“ geht. Die Anerkennung und Religionsfreiheit für alle Konfessionen kann meiner Meinung nach nur gewährt werden, wenn der Islam eine Reform – wie einst das Christentum – erfährt, z.B.:
    • Gleichberechtigung der Frauen
    • Akzeptanz aller Religionen und Freiheit der Menschen – auch wenn eine Muslima oder ein Muslim zum Christentum, Judentum oder Atheismus etc. übergetreten ist – KEINE TODESSTRAFE.
    • Trennung von Staat und Religion. Es gilt das Recht des Staates, in dem man lebt – etwa  der deutsche Verfassungsschutz.